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Das Olympiagelände in München umfasst weit mehr als die durch namhafte Konzerte bekannte Olympia-Halle. Das Gelände, das im Jahr 1972 erbaut wurde, hat nach wie vor olympische Ausmaße und erstreckt sich über 850.000 Quadratmeter. Das Areal setzt sich aus mehreren Bauräumen zusammen. Darunter befindet sich der Olympiapark, der Olympiaturm, der Olympiaberg, der Olympiasee, das olympische Dorf und noch viele weitere Sehenswürdigkeiten, die das Landschaftsbild dieses Ortes gestalten. Der Olympiapark war der Austragungsort der „XX. Olympischen Sommerspiele“ und bis heute dient er als Veranstaltungsort für Konzerte, Sportveranstaltungen sowie gesellschaftliche Veranstaltungen. Die Location vermerkte bis zum August 2012 188 Millionen Besucher und 11.500 Veranstaltungen. Mit den U-Bahnhaltestellen Olympiazentrum und Oberwiesenfeld ist es jedem Interessierten ein Leichtes, diesem vielfältigen Gelände einen Besuch abzustatten, allerdings befinden sich auch viele Parkplätze direkt an der Anlage. An Wochenenden finden hier regelmäßig große Flohmärkte statt. Die Bezeichnung Olympiapark hat sich im alltäglichen Gebrauch für das gesamte Gelände durchgesetzt, denn ein amtlicher Name existiert nicht.
Der künstlich angelegte Park verfügt auch über einen 60 Meter hohen Berg, der zu den drei Münchener Trümmerschuttbergen gehört. Heute ist dieser Berg als Olympiaberg oder auch „großer Schuttberg“ bekannt und enthält damals wie heute 10.000.000 Kubikmeter Schutt aus der Nachkriegszeit. Es ist kaum zu glauben, dass dieser Berg zu den höchsten Erhebungen Münchens zählt. Aus diesem Grund ist er auch ein beliebter Ausflugsort, von dem die Skyline der Stadt erst richtig zur Geltung kommt. Ein Aussichtspunkt, der gerade an Silvester einen Blick auf das spektakuläre Feuerwerk über den Häusern Münchens freigibt.
Mit Veranstaltungen in der Olympiahalle, der Olympiaeishalle oder der Olympia-Schwimmhalle kommt keine Sportart zu kurz und das fördert natürlich auch sportbegeisterte Besucher des Parks mittels der zahlreichen Freizeitangebote. Selbstverständlich geraten Freunde der Musik auf unzähligen Konzerten jedes Jahr auch nicht aufs Abstellgleis. Aber auch öffentliche Einrichtungen und Gedenkstätten, insbesondere im Gedenken an das Münchner Olympia-Attentat errichtet, haben auf dem weitläufigen Areal ihren Platz gefunden. Bekannte Persönlichkeiten, die diesen Fleck in München bereits besuchten, verewigen sich mit aussagekräftigen Unterschriften auf Beton vor dem Olympiasee. Ein Anblick der sehr an den „Walk of Fame“ in Hollywood erinnert.

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